Schulordnung/Hausordnung der
Nicolaischule - Städtische Oberschule
I.     Präambel
II.    Klassenraumregeln
III.   Hausordnung
      
A Unterricht
      
B Pausenregelung
      
C Ordnung im Gebäude
      
D Verhalten auf dem Schulgelände
      
E Entschuldigungen/Freistellungen
   /Zuspätkommen
      
F Alarm
      
G Verbote
      
H Sanktionen
 
       I Abschlussbemerkungen
 
I. Präambel
 
Unsere Schule ist ein Lern- und Lebensort, an dem alle Lernenden und Lehrenden ein Recht auf persönliche Unversehrtheit haben. Darum bemühen wir uns um Rücksicht, Freundlichkeit, Toleranz, Hilfsbereitschaft und Verständnis gegenüber dem anderen. Uns ist bewusst, dass man nur in einer friedfertigen und angstfreien Atmosphäre gut lehren und lernen kann. Probleme und Konflikte tragen wir gewaltfrei aus.
Wir Lehrer und Eltern wollen unsere Schüler zu jungen Menschen erziehen, die in der Lage sind selbständig, eigenverantwortlich und leistungsbereit zu handeln.
Nur wenn sich alle Beteiligten daran halten, wird uns das gelingen:
 
Wir Lehrer wollen konsequent aber auch tolerant und freundlich mit unseren Schülern umgehen, den Unterricht so planen und gestalten, dass sich Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft entwickeln können.
Wir halten die Gremienbeschlüsse als Voraussetzung für einheitliches Handeln ein.
 
Wir Schüler begegnen unseren Mitschülern und Lehrern freundlich, tolerant und respektvoll. In die Entwicklung unserer Schule als Lern- und Lebensort versuchen wir uns aktiv einzubringen und tragen durch unser Verhalten und unsere Mitarbeit zum Gelingen des Unterrichts bei.
 
Wir Eltern kooperieren mit der Schule, zeigen unser Interesse, indem wir Hausaufgaben und Arbeitsmaterialien unserer Kinder kontrollieren. Außerdem tragen wir Beschlüsse und Verabredungen mit aber auch notwendige Sanktionen.
 
Wir als Schulleitung kontrollieren die Qualität von Unterricht, sowie die Einhaltung von Beschlüssen aber sanktionieren auch Fehlverhalten.
 
Ziel ist eine gute Schul- und Klassenatmosphäre, indem wir uns mit Achtung begegnen und wertschätzend miteinander umgehen.
 
II. Klassenraumregeln
 
- Ich bin mit dem Stundenbeginn arbeitsbereit.
- Ich verhalte mich im Unterricht so, dass alle ungestört arbeiten können.
- Elektronische Geräte, wie Handys undTablet PCs und entsprechendes Zubehör
  benutze ich nur in den Pausen! 
Handys werden vor Unterrichtsbeginn unaufgefordert in die Handyboxen beim Lehrer gelegt!
- Ich esse und trinke nur in den Pausen!
- Ich achte das Eigentum meiner Mitschüler und der Schule und gehe damit               sorgsam um.
  Festgestellte Mängel melde ich sofort dem Lehrer! 
 
 
III. Hausordnung
A Unterricht
 
- Der Unterricht beginnt in der Regel 7:45 Uhr (Abweichung nach Plan).
- Alle Schülerinnen und Schüler warten bis 7:40 Uhr auf
  dem Schulhof. Der Aufenthalt im Schülercafe, ist
  Schülern, die Verkehrs bedingt sehr zeitig in der Schule sind, unter Aufsicht     
  gestattet. (Offener Beginn)
- Mit dem Vorklingeln begeben sich die Schülerinnen und Schüler in ihre
  Unterrichtsräume.
- Ist fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn noch keine Lehrerin oder Lehrer im
  oder vor dem Unterrichtsraum, meldet sich die Klassensprecherin oder der
  Klassensprecher im Lehrerzimmer oder im Sekretariat.
- Während der Unterrichtszeit verhalten sich im Schulgebäude alle ruhig.
- Alle Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet Hausaufgaben zu erledigen.
  Schülerinnen und Schüler, die aus irgendeinem Grund ihre Hausaufgaben nicht
  angefertigt haben, teilen dies dem Lehrer/der Lehrerin zu Beginn der Stunde
  mit.
  Versäumte Hausaufgaben werden in der folgenden Stunde nachgereicht.
- Werden Hausaufgaben mehrfach nicht erledigt oder Arbeitsmaterialien 
  wiederholt vergessen, werden pädagogische Maßnahmen zum Nacharbeiten
  angeordnet.
- Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht wegen Krankheit versäumt
  haben, holen so bald wie möglich den versäumten Lernstoff nach, erkundigen 
  sich wegen Klassenarbeiten und sprechen bei Problemen mit dem Fachlehrer.
  Versäumte Klassenarbeiten werden zu einem festgelegten Zeitpunkt
  nachgeschrieben (Nachschreibetermin).
- Bei nachhaltigen Störungen des Unterrichts können Schülerinnen und Schüler
  von der laufenden Unterrichtsstunde vorübergehend ausgeschlossen werden.
  Wenn Schülerinnen und Schüler durch anhaltende oder wiederholte
  Äußerungen oder Aktivitäten den Unterrichtsablauf erheblich beeinträchtigen
  oder
  zum Erliegen bringen, veranlasst der Lehrer/ die Lehrerin, dass der Schüler/
  die Schülerin außerhalb des Fachraumes unter Aufsicht Aufgaben löst. Weigert
  sich betreffender Schüler/ betreffende Schülerin den Raum zu verlassen, wird
  ein Mitschüler beauftragt, die Schulleitung zu informieren, die ihn/sie dann des
  Raumes verweist.
- Nimmt ein Schüler/ eine Schülerin vorsätzlich nicht am Unterricht teil
  (unentschuldigtes Fehlen), informiert die Schulleitung die Eltern und verweist
  ihn/ sie der Schule, da so der Verpflichtung zur Aufsicht nicht nachgekommen
  werden kann.
- Beim Besuch der Schule tragen Schülerinnen und Schüler für den Unterricht
  angemessene Kleidung (z. B. keine Militär-, Disco- oder Strandkleidung).
- Kopftuch im Unterricht: Art.4 Abs.1 und 2 im Grundgesetz der BRD garantiert die  Unverletzlichkeit der Freiheit der Glaubens, des Gewissens und der Freiheit des
  religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses. Dazu ist es den Schülerinnen
  und Schülern erlaubt, religiöse Kopfbedeckungen im Unterricht zu tragen.
 
 
B Pausenregelung
 
- Beim Verlassen des Unterrichtsraumes wird dieser in ordentlichem Zustand
  verlassen. Die Lehrerin/der Lehrer verlässt den Raum als Letzte/r und
  schließt diesen ab. Der Ordnungsdienst der Klasse bzw. des Kurses wischt die
  Tafel ab. In den großen Pausen verlassen alle Schülerinnen und Schüler das
  Schulgebäude.
- „Regenpausen“ werden durch ein dreimaliges Klingelzeichen angekündigt. Die
  Schülerinnen und Schüler können sich dann auch in den Klassenräumen oder
  auf den Fluren aufhalten.
- Alle Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, sich auf dem Schulhof und im
  Gebäude rücksichtsvoll zu verhalten und weder sich selbst noch andere zu
  gefährden.
- In den großen Pausen ist Zeit zum Frühstücken, zur Erholung und Bewegung.
- Mehrere Aufsichten betreuen die Schülerinnen und Schüler während der
  Hofpausen.
  Den Anweisungen der Aufsicht führenden Lehrer  ist unbedingt Folge zu
  leisten.
- Der Turnhallenbereich kann erst zu Beginn des Sportunterrichts betreten
  werden.
- Die Toiletten sind vor Unterrichtsbeginn und während der großen Pausen
  geöffnet. Im Notfall kann man während des
  Unterrichts und der kleinen Pausen einen Toilettenschlüssel im Sekretariat
  erhalten.
 
C Ordnung im Gebäude
 
- Alle Mitglieder der Schule achten auf ein freundliches und sauberes
  Erscheinungsbild der Schule. Das heißt insbesondere, dass alle den eigenen
  Müll selbst entsorgen und aktiv dazu beitragen, dass weniger Müll anfällt.
- Fundsachen werden, sofern sie niemandem aus der eigenen Klasse oder dem
  eigenen Kurs gehören, beim Hausmeister abgegeben.
- Geld und andere Wertsachen sollten weder in den Umkleideräumen noch auf
  den Fluren noch in den Klassenräumen aufbewahrt werden (Diebstahlgefahr).
- Am Ende jedes Schultags werden die Stühle auf die Tische gestellt;
  Fachlehrer/Fachlehrerinnen achten darauf, dass das Licht ausgeschaltet ist
  und die Fenster geschlossen sind.
- Das Mittagessen wird im Essenraum eingenommen. Am Essen können nur
  Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die eine gültige Essenmarke vorlegen.
  Für das Abräumen und Säubern der Tische ist jede Schülerin, jeder Schüler
  selbst verantwortlich. Jacken sind auszuziehen, an die entsprechenden Haken
  zu hängen und Mützen abzunehmen.
- Das Schülercafé ist täglich geöffnet. Der Verkauf an
  Schülerinnen und Schüler findet ausschließlich in der 1. und 2. großen Pause
  statt.
- Nur Schüler, die persönlich etwas zu erledigen haben (fragen, melden,
  abgeben,
  abholen), sollen das Sekretariat betreten. Alle Schülerinnen und Schüler
  verhalten sich im Sekretariat ruhig und der Sekretärin gegenüber höflich.
 
D Verhalten auf dem Schulgelände
 
- Auf dem Schulgelände ist wegen der damit verbundenen Unfallgefahr für
  Schülerinnen und Schüler das Motorrad- und Fahrradfahren nicht gestattet.
  Mofas und Fahrräder werden an den dafür vorgesehenen Einstellplätzen
  abgestellt.
- Das Verlassen des Schulgeländes ist nur mit Erlaubnis gestattet.
- Jahreszeitlich bedingt ist das Werfen von Kastanien, Eicheln, Schneebällen u.
  ä. verboten.
- Auf dem Schulgelände wird anfallender Müll nur in den dafür vorgesehenen
  Behältern entsorgt.
- Schulfremde Personen dürfen sich während der Unterrichtszeit nach
  Anmeldung im Sekretariat auf dem Schulgelände und im Schulgebäude
  aufhalten.
 
E Entschuldigungen/Freistellungen/Zuspätkommen
 
- Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht versäumen, müssen von den
  Eltern schriftlich entschuldigt werden. Die Entschuldigung muss den jeweiligen
  Klassenlehrern unverzüglich am ersten Tag des Wiedererscheinens vorliegen.
  Eine frühere mündliche oder fernmündliche Mitteilung ist spätestens am
  zweiten Tag des Fehlens erforderlich. Die Schule kann ggf. ein ärztliches Attest
  anfordern.
- Wird eine Schülerin oder ein Schüler während der Unterrichtszeit als krank
  entlassen, ist ebenfalls eine schriftliche Entschuldigung der Eltern
  mitzubringen. Die Fachlehrerin/der Fachlehrer vermerkt die Entlassung im
  Klassenbuch.
- Schülerinnen und Schüler, die zu Beginn einer Unterrichtsstunde nicht
  anwesend sind, gelten als verspätet und werden wie alle fehlenden bzw.
  verspäteten Schüler ins Klassenbuch eingetragen.
- Schülerinnen und Schüler, die wegen Krankheit vor dem Ende eines
  Unterrichtstages nach Hause entlassen werden wollen, melden sich im
  Sekretariat.
- Die Entlassung der Schülerinnen und Schüler erfolgt nur nach telefonischer
  Rücksprache mit einem Personensorgeberechtigten.
- Arztbesuche sollten in der Regel außerhalb des Unterrichts stattfinden. Lässt
  es sich nicht vermeiden, muss der Schüler/die Schülerin eine Mitteilung der
  Eltern vor dem Termin beim Klassenleiter vorlegen.
- Sollen Schülerinnen und Schüler vom Unterricht beurlaubt werden, kann auf
  schriftlichen Antrag der Eltern eine Beurlaubung von bis zu drei Tagen vom
  Klassenleiter ausgesprochen werden. Beurlaubungen bis zu 4 Wochen sind
  nur durch die Schulleiterin möglich. Beurlaubungsanträge über mehr als 4
  Wochen werden vom zuständigen Schulrat entschieden. Alle Anträge sind im
  Regelfall mindestens 14 Tage vorher beim Klassenleiter einzureichen.
- Kann ein Schüler, der zum Unterricht zu spät kommt, den Grund
  dokumentieren, ist er vom Fachlehrer zum Unterricht zuzulassen. Kann er
  keinen Grund dokumentieren, darf er nicht mehr an der laufenden
  Unterrichtsstunde teilnehmen.
 
F Alarm
 
- Die Sicherheitseinrichtungen im Schulgebäude müssen jeder Zeit
  funktionstüchtig sein. Die Auslösung von Not- und Alarmanlagen ist nur für den
  Ernstfall vorgesehen. Ein Missbrauch kann die Sicherheit der anderen
  Schulangehörigen gefährden, ist strengstens untersagt und wird zur Anzeige
  gebracht.
  Bei Feueralarm (Sirene) verlassen alle unverzüglich das Schulgebäude auf den
  vorgegebenen Fluchtwegen und begeben sich klassen- bzw. kursweise auf den
  dafür vorgesehenen Platz.
 
G Verbote
 
- In den Gebäuden und auf dem Schulgrundstück gilt ein Rauchverbot ohne
  Ausnahmemöglichkeit sowie im Zusammenhang mit schulischen Veranstaltungen
  außerhalb des Schulgrundstücks.
- Es ist verboten, Waffen aller Art (Kampfspray, Messer, Schlagring, usw.) und 
  waffenähnliche Gegenstände auf das
  Schulgelände und in das Schulgebäude mitzubringen und zu benutzen. Bei
  Verstößen ist mit einer polizeilichen Anzeige zu rechnen.
- Die Nutzung elektronischer Gegenstände wie Handys, MP3-Player etc. incl.  
  Zubehör ist im Unterricht verboten.
  Bei Zuwiderhandlungen werden unverzüglich Erziehungs- und Ordnungs-
  maßnahmen eingeleitet.
- Darüber hinaus dürfen keine Aufnahmen (Foto, Video, Ton) von Schülerinnen
  und Schülern, Lehrpersonal oder anderem Personal gemacht und veröffentlicht
  werden.
  Der Austausch von Gewaltvideos u. Ä. ist untersagt. Ein Verstoß gegen das
  Persönlichkeitsrecht wird ebenfalls zur Anzeige gebracht.
- Das Mitbringen, der Gebrauch und die Weitergabe bzw. der Vertrieb von
  Drogen (einschließlich Alkohol) jeglicher Art ist verboten. Verstöße gegen das
  Betäubungsmittelgesetz haben ohne Ausnahme strafrechtliche Konsequenzen.
  Darüber hinaus wird auf der Grundlage des Schulgesetzes des Landes
  Brandenburg eine Ordnungsmaßnahme durchgeführt.
- Das Mitbringen und die Verwendung von Feuerwerkskörpern auf dem
  Schulgelände ist untersagt.
- Das Anbringen von Graffitis jeglicher Art ist verboten.
 
H Sanktionen
 
- Hier gilt die Verhältnismäßigkeit der Mittel:
 
1. Erziehungsmaßnahmen sind insbesondere
          1. das Gespräch und die Ermahnung
          2. die Gelegenheit der Wiedergutmachung (z. B. Reinigungsarbeiten)
          3. die Eintragung des Fehlverhaltens in das Klassenbuch
          4. die Missbilligung des Verhaltens durch eine schriftliche Mitteilung an die
               Eltern
          5. die Wegnahme von Gegenständen bis zum Ende der Unterrichtsstunde
               oder des Unterrichtstages (z. B. Handy, MP3-Player), Abholung durch
               Eltern bei der Schulleitung
          6. zeitweiliger Ausschluss im Rahmen einer Unterrichtsstunde
          7. Anordnung von Nacharbeit
 
2. § 64 (2), (3), (4), (5) Ordnungsmaßnahmen (Brandenburgisches Schulgesetz)
 
3. polizeiliche Anzeige mit strafrechtlicher Verfolgung bei groben Verstößen und
   Zuwiderhandlungen
 
I Schlussbemerkungen
 
- Das Verhalten in der Turnhalle, auf dem Sportplatz, in den Medienräumen und
  naturwissenschaftlichen Kabinetten, im Essenraum und Schülercafe` werden
  gesondert geregelt (s. Anlagen).
- Alle Regelungen gelten auch für schulische Veranstaltungen, wie Projekttage,
  Wanderfahrten, Schulfeste usw.
- Wir achten alle gemeinsam auf die Einhaltung unserer Schulordnung, die wir
  zusammen erstellt haben und deren Grundlage das Schulgesetz des Landes
  Brandenburg ist. Die von uns beabsichtigte und geschaffene Lernsituation ist
  nicht allein für uns jeden Tag wichtig, sondern sie prägt auch das Bild unserer
  Schule in der Öffentlichkeit.
- Die vorstehenden Regelungen sollen der Orientierung und der Erleichterung
  des Schullebens dienen. Sie können und sollen geändert werden, wenn sich
  dies nach Prüfung als zweckdienlich erweist.
 
 
Inkrafttreten am 31.08.2009
 
 
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Lehrerkonferenz                                                      Elternkonferenz
 
 
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Schülerrat                                                                Schulleitung